In Deutschland liegt die Norm-Außentemperatur je nach Region zwischen etwa -10 °C und -20 °C. DIN/TS 12831-1 erfasst diesen Wert heute für 8.199 postleitzahlengenaue Gebiete, statt für nur 524 Referenzorte wie in der ursprünglichen Fassung (REHAU, 2026). Für Solarteure und SHK-Betriebe entscheidet genau dieser Wert, zusammen mit der passenden Norm-Innentemperatur, ob eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 stimmt. Dieser Beitrag zeigt dir beide Werte in der Praxis und erklärt, was Beiblatt 1 und Beiblatt 2 der Norm tatsächlich regeln.
Das Wichtigste in Kürze
- Norm-Außentemperaturen basieren auf einer statistischen Zweitagesmitteltemperatur, kein absoluter Kälterekord (SHKwissen, 2026).
- DIN/TS 12831-1 ersetzt die alten 524 Referenzorte durch 8.199 postleitzahlengenaue Gebiete (REHAU, 2026).
- Norm-Innentemperaturen liegen meist bei 20 °C, für Bäder bei 24 °C (SHKwissen, 2026).
- Beiblatt 1 legt die nationalen Werte fest, Beiblatt 2 das vereinfachte Verfahren für den Bestand (baunormenlexikon.de, 2026).
Norm-Außentemperatur und Norm-Innentemperatur: Die Grundlage der Heizlastberechnung
Jede Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 baut auf zwei Norm-Temperaturen auf. Dabei markiert die Norm-Außentemperatur den kältesten Auslegungspunkt, die Norm-Innentemperatur den Zielwert je Raum (SHKwissen, 2026). Setzt du einen der beiden Werte falsch an, verschiebt sich die berechnete Heizlast für die ganze Anlage.
Diese Beziehung steckt in der Formel Φ_HL = Φ_T + Φ_V, die Transmissions- und Lüftungswärmeverlust direkt mit der Temperaturdifferenz verknüpft. Je größer der Abstand zwischen Norm-Innen- und Norm-Außentemperatur, desto höher die berechnete Heizlast. Wie diese Formel im Detail funktioniert, zeigt unser Beitrag Heizlastberechnung: Formel und Beispielrechnung.
Bei Wärmepumpen-Projekten wiegt ein falscher Ansatz besonders schwer. Eine zu niedrig angesetzte Norm-Außentemperatur führt zu einer überdimensionierten Anlage. Sie taktet häufiger und verschleißt schneller. Eine zu hoch angesetzte Norm-Innentemperatur treibt die berechnete Heizlast unnötig nach oben. Beide Fehler verschlechtern am Ende die Jahresarbeitszahl und damit die Wirtschaftlichkeit für deinen Kunden.
Ein kurzes Rechenbeispiel zeigt den Effekt. Bei -12 °C Norm-Außentemperatur und 20 °C im Wohnzimmer beträgt die Temperaturdifferenz 32 Kelvin. Für ein Bad mit 24 °C liegt sie bei 36 Kelvin, trotz identischer Außenbedingungen 4 Kelvin mehr. Diese Differenz geht direkt und linear in die Heizlast jedes einzelnen Bauteils ein.
Vor DIN EN 12831 galt in Deutschland die ältere DIN 4701. Ihre Klimadaten stammten teils noch aus den 1950er- und 1960er-Jahren und lagen bei manchen Orten mehrere Grad neben den heute gemessenen Werten (cse-nadler.de, 2026). Stattdessen arbeitet die aktuelle Norm mit neueren Referenzzeiträumen und deutlich mehr Messpunkten.
Unser Grundlagenartikel Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 beschreibt die vollständige, raumweise Methodik. Dieser Beitrag konzentriert sich bewusst auf die beiden Norm-Temperaturen und auf die Frage, was die zugehörigen Beiblätter regeln.
Was ist die Norm-Außentemperatur nach DIN EN 12831?
Die Norm-Außentemperatur (θe) ist die tiefste Zweitagesmitteltemperatur, die ein Ort statistisch zehnmal in 20 Jahren erreicht oder unterschreitet (SHKwissen, 2026). Sie ist damit kein absoluter Kälterekord. DIN/TS 12831-1 legt diesen Wert heute postleitzahlengenau für 8.199 Gebiete fest, deutlich feiner als die 524 Referenzorte der ursprünglichen Fassung (REHAU, 2026).
Weil die Werte kleinräumig variieren, solltest du dich nicht auf pauschale Klimazonen-Karten verlassen. Die folgende Tabelle zeigt vier real dokumentierte Beispiele aus Fachquellen. Sie ersetzt keine projektbezogene Abfrage der Norm-Außentemperatur für die konkrete Postleitzahl deines Bauvorhabens.
| Ort | Norm-Außentemperatur | Quelle |
| Frankfurt am Main | ca. -10 °C | HeizNorm, 2026 |
| Berlin | ca. -12 °C (historisch -14 °C nach DIN 4701) | cse-nadler.de, 2026 |
| Erlangen | -12,1 °C | REHAU, 2026 |
| München | ca. -14 °C | HeizNorm / Xpora, 2026 |
Auffällig ist, wie stark Berlin sich verändert hat. Nach der alten DIN 4701 lag der Wert bei -14 °C. Aktuelle Klimadaten setzen ihn eher bei -12 °C an (cse-nadler.de, 2026). Für ältere Bestandsprojekte lohnt sich deshalb ein Blick auf das ursprüngliche Baujahr der Planungsunterlagen.
Am besten nutzt du Tabelle 1 aus Beiblatt 1 der DIN EN 12831, um die exakte, aktuell gültige Norm-Außentemperatur deines Projekts zu bestimmen. Alternativ hilft die frei zugängliche Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe, die Werte nach DIN/TS 12831-1 postleitzahlengenau anzeigt (BWP, 2026). Sie basiert auf DWD-Messdaten von 2006 bis 2023 und ordnet jedes Gebiet zusätzlich einer Klimazone nach DIN 4710 zu, was bei Grenzfällen zwischen zwei Zonen zusätzliche Sicherheit gibt (BWP, 2026).
Liegt dein Projekt über 400 Meter Höhe, rechnest du zusätzlich mit einem Abschlag von rund 1 °C je 100 Höhenmeter. Das ist ein in der Praxis etablierter Faustwert, kein exakter Normwert (HeizNorm, 2026).
Welche Norm-Innentemperaturen gelten für welche Räume?
Die Norm-Innentemperatur legt fest, auf welche Temperatur ein Raum im Auslegungsfall beheizt werden soll (SHKwissen, 2026). Das gilt, sofern der Kunde keine abweichenden Werte vertraglich festlegt. Wohn- und Schlafräume werden mit 20 °C angesetzt, Bäder mit 24 °C, beheizte Nebenräume wie Flure mit 15 °C (HeizNorm, 2026).
| Raumtyp | Norm-Innentemperatur |
| Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche | 20 °C |
| Bad, Duschraum | 24 °C |
| Flur, Treppenhaus (beheizt) | 15 °C |
| WC (separat) | 20 °C |
| Büro, Besprechungsraum | 20 °C |
Diese Werte gelten als Standardfall. Weicht die tatsächliche Nutzung eines Raums von seiner Bezeichnung im Bauplan ab, etwa ein Arbeitszimmer im früheren Kinderzimmer, zählt die reale Nutzung. Maßgeblich ist also, wie der Raum tatsächlich genutzt wird, nicht seine Beschriftung im Plan (HeizNorm, 2026).
Bäder fallen in der Praxis am häufigsten auf, weil ihre höhere Norm-Innentemperatur bei der Heizflächenauslegung schnell übersehen wird. Wer ein Bad pauschal mit 20 °C rechnet, unterschätzt seine Heizlast spürbar. Das gilt besonders bei kleinen, gut gedämmten Bädern mit wenig Außenwandfläche, wo die reguläre Heizfläche kaum Reserve für den höheren Zielwert bietet.
Wie du diese Werte raumweise in die vollständige Berechnung einträgst, erklärt unser Beitrag zur raumweisen Heizlastberechnung. Ergänzend dazu findest du typische W/m²-Richtwerte nach Baualtersklasse in unserer Übersicht zu Heizlast-Richtwerten für Alt- und Neubau.
Was regeln Beiblatt 1 und Beiblatt 2 der DIN EN 12831?
Beiblatt 1 legt als nationaler Anhang die deutschen Eingabedaten für die Heizlastberechnung fest. Dazu zählen die Norm-Außentemperaturen in Tabelle 1 und die Norm-Innentemperaturen in Abschnitt 3.2 (baunormenlexikon.de, 2026). Beiblatt 2 beschreibt dagegen ein vereinfachtes Verfahren. Damit ermittelst du die Gebäude-Heizlast im Bestand für einen Wärmeerzeugertausch, ohne jeden Raum einzeln zu berechnen (IKZ-Haustechnik, 2012).
| Beiblatt 1 | Beiblatt 2 | |
| Veröffentlicht | 2008 | 2012 |
| Zweck | Nationale Eingabewerte für DIN EN 12831 (Norm-Außentemperaturen, Norm-Innentemperaturen, weitere Parameter) | Vereinfachtes Verfahren für die Gebäude-Heizlast im Bestand |
| Typischer Einsatz | Raumweise Heizlastberechnung für Neubau und Sanierung | Wärmeerzeugertausch ohne vollständige Neuplanung |
| Ergebnis | Norm-Heizlast je Raum | Grobe Gebäude-Heizlast über Hüllflächen- oder Verbrauchsverfahren |
Beiblatt 2 bietet dabei drei Rechenwege an (IKZ-Haustechnik, 2012). Das Hüllflächenverfahren nutzt tabellierte U-Werte nach Baualtersklasse. Eine grafische Auswertung stellt den Gasverbrauch der Außentemperatur gegenüber. Eine dritte Variante rechnet direkt aus dem Jahresenergieverbrauch. Alle drei kommen ohne genaue U-Werte aus, was bei älteren Bestandsgebäuden oft ein realistischer Kompromiss ist.
DIN EN 12831-1 selbst enthält keine länderspezifischen Temperaturwerte. Als europäische Norm verweist sie auf nationale Anhänge, die jedes Mitgliedsland selbst festlegt. In Deutschland übernehmen genau diese Rolle die Beiblätter 1 und 2.
Bei der Auslegung neuer Anlagen bleibt die raumweise Methode nach Beiblatt 1 der verlässlichere Weg, weil sie jeden Raum einzeln erfasst. Beiblatt 2 eignet sich dagegen, wenn ein Bestandsgebäude ohne detaillierte U-Werte schnell eine neue Wärmeerzeugerleistung braucht, etwa beim reinen Heizungstausch.
Wichtig für die Praxis: Die postleitzahlengenauen Klimadaten nach DIN/TS 12831-1 aktualisieren die ursprüngliche Tabelle 1 aus Beiblatt 1 auf einen neueren Stand, ersetzen aber nicht die übrigen Festlegungen des Beiblatts, etwa zu den Norm-Innentemperaturen (REHAU; baunormenlexikon.de, 2026). Für die Norm-Außentemperatur zählt also der aktuelle DIN/TS-Wert, für alles andere weiterhin Beiblatt 1.
Der vollständige Normtext beider Beiblätter ist kostenpflichtig bei DIN Media erhältlich. Die hier beschriebenen Inhalte stammen aus öffentlich zugänglichen Fachquellen, die den offiziellen Geltungsbereich direkt zitieren, nicht aus dem Normtext selbst.
Mehr zur verwandten Unterscheidung zwischen DIN EN 12831-1 und -3 bei der Trinkwassererwärmung liest du in unserem Beitrag DIN EN 12831-1 und -3: Trinkwassererwärmung für Wärmepumpen.
Wie bestimmst du aus der Norm-Heizlast die passende Wärmepumpenleistung?
Die Norm-Heizlast bildet den Ausgangspunkt für die Wärmepumpenauslegung. Du wählst die Heizleistungskurve der Wärmepumpe so, dass sie am Bivalenzpunkt die Gebäudekennlinie noch abdeckt (energie-experten.org, 2026). Bei einer Norm-Außentemperatur von -12 °C liegt der Bivalenzpunkt für Luft-Wasser-Wärmepumpen meist zwischen -3 °C und -6 °C.
Ein elektrischer Heizstab deckt dabei oft 50 bis 60 % der Norm-Heizlast ab. Übers Jahr trägt er aber nur 2 bis 5 % zur Wärmearbeit bei, weil Extremtage selten auftreten (energie-experten.org, 2026). Monoenergetische Systeme nutzen diesen Puffer bewusst, statt die Wärmepumpe selbst auf den seltensten Kältefall auszulegen.
2025 wurden in Deutschland rund 299.000 Heizungswärmepumpen abgesetzt, ein Plus von 55 % gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 erwartet der Bundesverband Wärmepumpe zwischen 332.500 und 410.000 Anlagen (BWP via EMA Energiewelt, 2026). Bei diesem Tempo entscheidet eine saubere Norm-Heizlast über spürbar mehr Projekte als noch vor wenigen Jahren.
Ausführlicher behandelt unser Beitrag Heizlastberechnung für die Wärmepumpen-Dimensionierung die vollständige Dimensionierungslogik. Wie du dazu die passende Heizkurve wählst, beschreibt unser Beitrag Vorlauftemperatur berechnen für die Wärmepumpen-Heizkurve.
Die häufigsten Fehler im Umgang mit Norm-Temperaturen
Unsere Recherche in Fachquellen zeigt fünf Fehler, die immer wieder zu falschen Heizlasten führen: veraltete Referenzwerte, pauschale Raumtemperaturen, eine vertauschte Anwendung der beiden Beiblätter, ignorierte Höhenlagen und fehlende Dokumentation von Abweichungen.
Veraltete Klimadaten weiterverwenden. Unsere Erfahrung zeigt, dass ältere Planungsunterlagen häufig noch mit den 524 Referenzorten der ursprünglichen Fassung von 2008 rechnen. Sie übernehmen nicht die postleitzahlengenauen Werte nach DIN/TS 12831-1 (REHAU, 2026). Das Ergebnis liegt oft mehrere Grad daneben.
Norm-Innentemperatur pauschal auf 20 °C setzen. Wer Bäder und Nebenräume wie normale Wohnräume behandelt, statt sie nach Abschnitt 3.2 von Beiblatt 1 einzeln zu erfassen, rechnet ungenau. Dadurch wird die Heizlast einzelner Räume unterschätzt, die anderer Räume überschätzt (baunormenlexikon.de, 2026).
Beiblatt 2 für die Neuplanung nutzen, statt für den Bestand. Das vereinfachte Verfahren ist für den Wärmeerzeugertausch gedacht. Es eignet sich nicht für Neubauten oder umfassende Sanierungen mit unbekannten U-Werten. Dort bleibt die raumweise Methode nach Beiblatt 1 verlässlicher (IKZ-Haustechnik, 2012).
Höhenlagen bei Projekten oberhalb 400 Metern ignorieren. Ohne den Zuschlag von rund 1 °C je 100 Höhenmeter fällt die Norm-Heizlast in Mittelgebirgslagen zu niedrig aus. Das hat Folgen für die Wärmepumpen-Auslegung am kältesten Tag des Jahres.
Abweichende Kundenwünsche nicht schriftlich festhalten. Wünscht ein Kunde eine höhere Norm-Innentemperatur als den Standardwert, etwa 22 °C statt 20 °C im Wohnzimmer, gehört das vertraglich dokumentiert. Ohne schriftliche Vereinbarung gilt im Streitfall der Standardwert nach Beiblatt 1, unabhängig davon, was mündlich besprochen wurde.
Wer aus der Norm-Heizlast direkt in die Umsetzung geht, findet zusätzliche Informationen in unserem Beitrag Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B für SHK-Betriebe zum sauberen hydraulischen Abschluss danach.
Häufig gestellte Fragen zu Norm-Außentemperatur und Norm-Innentemperatur
Was ist die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831?
Die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ermittelt, wie viel Heizleistung ein Gebäude bei der Norm-Außentemperatur braucht, um jeden Raum auf seine Norm-Innentemperatur zu bringen (SHKwissen, 2026). Sie bildet die Grundlage für die Auslegung von Heizkesseln, Wärmepumpen und Heizflächen und wird in Deutschland durch Beiblatt 1 national konkretisiert.
Was unterscheidet das ausführliche vom vereinfachten (Hüllflächen-)Verfahren?
Das ausführliche Verfahren nach Beiblatt 1 berechnet jeden Raum einzeln über Transmissions- und Lüftungswärmeverlust und braucht dafür detaillierte Bauteil- und U-Werte. Das vereinfachte Hüllflächenverfahren nach Beiblatt 2 schätzt die Gebäude-Heizlast dagegen pauschal über tabellierte U-Werte nach Baualtersklasse (IKZ-Haustechnik, 2012). Bei Neubauten und der raumweisen Wärmepumpen-Auslegung bleibt die ausführliche Methode genauer.
Welche Norm-Innen- und Norm-Außentemperaturen gelten nach DIN EN 12831?
Norm-Innentemperaturen liegen meist bei 20 °C für Wohn- und Schlafräume, bei 24 °C für Bäder und bei 15 °C für Nebenräume (HeizNorm, 2026). Regional variiert die Norm-Außentemperatur zwischen etwa -10 °C und -20 °C und wird heute für 8.199 postleitzahlengenaue Gebiete geführt (REHAU, 2026).
Was regeln Beiblatt 1 und Beiblatt 2 der DIN EN 12831?
Beiblatt 1 legt die nationalen Eingabedaten fest, darunter Norm-Außen- und Norm-Innentemperaturen sowie weitere Berechnungsparameter für Deutschland. Beiblatt 2 beschreibt ein vereinfachtes Verfahren für die Gebäude-Heizlast im Bestand, gedacht für den Wärmeerzeugertausch ohne vollständige Neuplanung (baunormenlexikon.de, 2026). Beide ergänzen die europäische DIN EN 12831-1 als nationalen Anhang, ersetzen sie aber nicht.
Wie wird aus der Norm-Heizlast die Wärmepumpenleistung bestimmt?
Die Norm-Heizlast bestimmt die Gebäudekennlinie, gegen die du die Heizleistungskurve der Wärmepumpe am gewählten Bivalenzpunkt prüfst (energie-experten.org, 2026). Ein elektrischer Heizstab deckt dabei häufig 50 bis 60 % der Spitzenlast ab, trägt aber nur 2 bis 5 % zur Jahresarbeit bei.
Fazit
Norm-Außentemperatur und Norm-Innentemperatur sind keine Nebenwerte. Sie bestimmen direkt, wie realistisch deine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ausfällt. Nutze für die Norm-Außentemperatur die postleitzahlengenauen Werte nach DIN/TS 12831-1, statt dich auf alte Klimazonen-Karten zu verlassen. Setze die Norm-Innentemperatur je Raum nach Beiblatt 1 an, statt pauschal mit 20 °C zu rechnen.
Für den Bestandstausch reicht das vereinfachte Verfahren nach Beiblatt 2 oft aus. Bei Neubau- und Wärmepumpen-Projekten bleibt die raumweise Methode der verlässlichere Weg. Wer diese Werte sauber dokumentiert, spart sich spätere Diskussionen über eine falsch dimensionierte Anlage, gerade wenn ein Kunde von den Standardwerten abweichende Raumtemperaturen wünscht.
Wenn du Heizlastberechnungen regelmäßig dokumentierst und mit Angeboten verknüpfst, übernimmt die Reonic-Plattform diese Schritte direkt im Projekt, von der Raumerfassung bis zum fertigen Angebot.






