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Kostenlose Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Reonic-Tool im Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Reonic bietet eine kostenlose Version der Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 mit bis zu 2 Projekten pro Monat.
  • Ein 3D-LiDAR-Scan erfasst Räume und Gebäudestrukturen automatisch in rund 15 Minuten statt per Hand mit Zollstock und Bestandsplänen.
  • Die Berechnung ist förderfähig dokumentiert – ein Pflichtnachweis für KfW- und BAFA-Anträge seit den neuen BEG-Konditionen vom 21. Juli 2026 (finanzielle-foerdermittel.de, 2026).
  • Eine klassische Fachbetrieb-Berechnung kostet 150–600 € (mannhold-haustechnik.de, 2026) – die Reonic-Einstiegsversion kostet nichts.
  • Wer mehr Volumen braucht: 2025 wurden in Deutschland 299.000 Wärmepumpen verkauft (+55 %), entsprechend wächst auch der Bedarf an schneller, normgerechter Auslegung (BWP, 2026).

Was bietet die kostenlose Heizlastberechnung von Reonic?

Reonic stellt eine kostenlose Version seiner Software für die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 bereit. Bis zu 2 Projekte pro Monat sind komplett kostenfrei. Damit sinkt die Einstiegshürde für kleinere Installationsbetriebe deutlich.

Kernfunktionen der kostenlosen Version:

  • 3D-LiDAR-Scan: Präzise Datenaufnahme in rund 15 Minuten, automatische Erkennung von Raummaßen und Gebäudestrukturen, weniger Messfehler als beim klassischen Aufmaß.
  • Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: vollständige Erfassung aller Räume, automatische Berechnung der Transmissions- und Lüftungswärmeverluste, Berücksichtigung klimatischer Randbedingungen.
  • Hydraulischer Abgleich: Berechnung der erforderlichen Volumenströme und Einstellung der Thermostatventile – Grundlage für den nach § 60c GEG vorgeschriebenen Abgleich nach Verfahren B.
  • Förderfähige Dokumentation: Alle Berechnungen sind so aufbereitet, dass sie den Nachweisanforderungen von KfW-Anträgen entsprechen.

Warum ist die Heizlastberechnung 2026 Pflicht für die Förderung?

Ohne eine normgerechte Heizlastberechnung gibt es 2026 weder KfW- noch BAFA-Zuschuss für die neue Heizung – sie ist der zentrale Nachweis für praktisch jeden Förderantrag.

Seit dem 21. Juli 2026 gelten neue BEG-Konditionen: Zuschüsse von 30–80 % der Kosten sind möglich. Die maximal förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit sinken dabei von 30.000 € auf 28.000 € (finanzielle-foerdermittel.de, 2026). Parallel schreibt § 60c GEG für geförderte Heizungstausche den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B vor, der die raumweise Berechnung nach DIN EN 12831 zwingend voraussetzt (mepbau.com, 2026).

Wer sich aktuell mit der KfW-Förderung für Wärmepumpen befasst, findet die Details dazu in unserem Artikel zu den Änderungen der KfW-Förderung 2026.

Wie läuft die Berechnung mit dem kostenlosen Tool ab?

Der Ablauf ist in drei Schritten organisiert: Räume per 3D-LiDAR-Scan erfassen, Berechnung automatisch nach DIN EN 12831 durchführen lassen, förderfähige Dokumentation exportieren.

Statt Bestandspläne händisch zu vermessen, scannt die App die Räume in etwa 15 Minuten. Die Daten fließen direkt in die Berechnung – inklusive automatisierter Normprüfung. Für eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Erklärung der Formeln (U-Wert, Transmissions- und Lüftungsverluste) siehe unseren Leitfaden zur Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

Was kostet die Vollversion, wenn die 2 kostenlosen Projekte nicht reichen?

Wer regelmäßig mehr als 2 Projekte im Monat plant, wechselt in die Reonic-Vollversion. Sie bündelt vollständige Planung von Solar, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox, Angebotserstellung und Installationsmanagement in einem Tool.

Die Vollversion deckt zusätzlich PV-Detailplanung mit automatischer Verstringung, Wirtschaftlichkeitsanalysen über 20+ Jahre, CRM und Projektmanagement sowie eine digitale Baustellendokumentation ab. Der Umstieg lohnt sich vor allem für Betriebe, die neben der Wärmepumpe auch die restliche Anlagenplanung digitalisieren wollen.

Häufige Fragen zur kostenlosen Heizlastberechnung

Ist die kostenlose Version wirklich unbegrenzt nutzbar?

Nein, sie ist auf bis zu 2 Projekte pro Monat begrenzt. Für mehr Volumen ist die Vollversion nötig.

Reicht die kostenlose Berechnung für einen Förderantrag?

Ja, die Berechnung erfolgt normgerecht nach DIN EN 12831 und ist entsprechend dokumentiert.

Wie lange dauert die Datenaufnahme?

Rund 15 Minuten pro Objekt per 3D-LiDAR-Scan, deutlich schneller als eine klassische Vermessung mit Zollstock und Bestandsplänen.

Was kostet eine Heizlastberechnung sonst?

Bei einem Fachbetrieb 150–600 €, abhängig von Gebäudegröße und Datengrundlage.

Fazit

Die kostenlose Heizlastberechnung von Reonic macht den normgerechten Nachweis nach DIN EN 12831 für kleinere Betriebe zugänglich. Sie wird schnell per 3D-Scan erfasst und direkt förderfähig dokumentiert. Wer regelmäßig mehr Projekte plant oder die komplette Anlagenplanung digitalisieren will, findet den nächsten Schritt in der Reonic-Vollversion.

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